Dem Erfolg auf die Finger geschaut: Wie Zalando den Online-Handel erobert

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Schon seit Beginn des Online-Handels sind Internet-Verkäufer auf der Suche nach wirkungsvollen Rezepten, mit denen sie ihre Unternehmen effizient und einfach auf Erfolgskurs bringen können. Mal stehen hier Konzepte in Sachen Suchmaschinenoptimierung im Mittelpunkt der Branchendiskussion, mal sind es neue Modelle in Bezug auf Usability oder Kundenservice, mal schwören Insider auf neue Online-Marketing Methoden oder preisen den Multi-Chanel-Vertrieb als sicheres Erfolgsrezept. Wenngleich alle genannten Ansätze ihre Berechtigung haben und, wenn sie richtig angewendet werden, tatsächlich den Erfolg im Online-Handel begünstigen können, so gestaltet sich die tatsächliche Anleitung zum bestmöglichen Geschäftsergebnis doch deutlich komplexer und komplizierter. Ein vielversprechender Ansatz auf der Suche nach der ultimativen Erfolgsstrategie besteht darin, den Besten der Branche gründlich auf die Finger zu schauen und sich ein genaues Bild darüber zu machen, wie den erfolgreichsten Marktteilnehmern im E-Commerce der Weg zum Erfolg gelungen ist.

Wer sich in Deutschland mit erfolgreichem E-Commerce beschäftigt, der stößt eher früher als später auch auf das Berliner Schuh- und Modeversandhaus Zalando. Angesichts der extremen Markenbekanntheit des Unternehmens ist es kaum notwendig, jemanden zu erklären, was es mit dem Anbieter auf sich hat. Wohl jeder kennt nicht nur den Namen des E-Commerce Giganten sondern hat bereits einen oder mehrere der kultigen Werbespots von Zalando gesehen, ist mit dem zentralen Slogan „Schreien vor Glück“ vertraut oder gehört sogar zu den rund zwei Millionen Verbrauchern, die bereits Schuhe, Kleidung oder Accessoires bei Zalando eingekauft haben. Vor kurzer Zeit hat das Unternehmen nun erstmalig seine Umsatzzahlen offen gelegt und damit in der Branche für viel Aufsehen gesorgt. Mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz konnte Zalando im Geschäftsjahr 2011 erzielen. Interessant in diesem Zusammenhang: Der Verkauf von Schuhen, hierfür ist der Anbieter vor allem bekannt, machte rund 50 Prozent aus, während die andere Hälfte der Erlöse auf dem Handel mit Kleidung und Accessoires beruhte. Doch wie ist es Zalando innerhalb von nur knapp vier Jahren am Markt gelungen, eine solch beeindruckende Position zu erreichen? Die Frage lässt sich nicht mit einer einzelnen Strategie, einem Konzept oder einem Patentrezept beantworten. Vielmehr arbeitet Zalando mit einer ausgeklügelten Kombination von Strategien, Maßnahmen und Instrumenten, die in ihrer Summe für den überragenden Erfolg des Versandhändlers verantwortlich sind. Für ambitionierte kleine und mittlere Online-Händler ist hiermit eine interessante Chance verbunden: Gelingt es nämlich, die verschiedenen strategischen Ansätze zu verstehen, nachzuvollziehen und auf das eigene Geschäftsmodell zu übertragen, dann hat dies signifikante Auswirkungen auf Besucherzahlen, Verkaufsquoten, Umsätze und Gewinne.

Um seinen Lesern das geheime Zalando Wissen zugänglich zu machen, hat sich das bekannte Online-Magazin INTERNETHANDEL in seiner aktuellen Ausgabe (Nummer 107, September 2012) ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Nach einer langwierigen Recherche haben die Fachredakteure der Zeitschrift die zehn wichtigsten und wirksamsten Zalando Strategien ausgewählt und in verständlicher Form beschrieben. Im Rahmen einer umfangreichen Titelstory erfahren interessierte Leser nicht nur alles über den Kundenservice, die Partnerprogramme, den Marken-Aufbau, die Sortimentsentwicklung, das Newsletter-Marketing oder das Outsourcing-Konzept des Unternehmens, sondern erlernen gleichzeitig, wie sie das Zalando Prinzip auf einfache und nachvollziehbare Weise auf ihre eigenen Geschäftsmodelle übertragen können.

Dies ist ein Gastbeitrag von Sebastian Huke, INTERNETHANDEL Web Trend Media.

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