Der neue Gründungstrend: Kopierte Geschäftsideen

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Das klassische Bild vom Firmengründer basiert auf der Vorstellung von einem innovativen und erfindungsreichen Kreativen, der einen  neuartigen Einfall geschickt und erfolgreich bis zur Marktreife entwickelt. Die Realität in der Gründerszene sieht dagegen heute oft ganz anders aus. Hier hat sich ein vergleichsweise neuer Trend durchgesetzt, der das Gründungsgeschäft fundamental verändert. Die Rede ist von sogenannten Copycats. Fachleute bezeichnen mit diesem Begriff Unternehmen der New-Economy, deren Geschäftsmodell auf dem Konzept eines bereits erfolgreichen anderen Unternehmens basiert. Der Copycat Gründer entwickelt also selber keine Innovation, sondern schaut sich an den Märkten nach aussichtsreichen Vorlagen um, die er sodann kopiert und wiederum am Markt einführt.

Als unredlich oder moralisch bedenklich gilt dieser Vorgehensweise dabei nicht. Im Gegenteil: In Unternehmerkreisen gilt es sogar als ausgesprochen clever und vernünftig, ein bewährtes Konzept zu übernehmen, statt das Rad bei jeder Gründung gleich neu zu erfinden. Und auch die Verbraucher empfinden vor kopierten Geschäftsideen keine Abscheu, sondern freuen sich eher über die fortschreitende Diversifizierung des Marktangebotes. Für den Copycat Gründer ist diese Strategie mit erheblichen Vorteilen verbunden. Dies beginnt bereits bei der schwierigen Phase der Ideenfindung. Während sich der Innovationsgründer hierzu auf eine lange, kreative Reise mit ungewissem Ausgang begeben muss, scannt der Nachahmer von Geschäftsideen einfach die Märkte auf hervorstechende Unternehmen mit ausgeprägtem Erfolg. Stößt er bei seiner Recherche auf einen passenden Kandidaten, dann wird dieser zunächst kritisch bewertet und, vorausgesetzt man kommt zu dem Urteil, dass es sich um ein lohnendes Business-Modell handelt, kurzerhand kopiert.

Die Vorlagen der geklonten Geschäftsideen haben sich bereits am Markt bewährt und unter Beweis gestellt, dass sie auf wirtschaftlich fruchtbaren Boden fallen. Sie wurden außerdem, strategisch, technisch und logistisch schon bis zur Marktreife entwickelt, so dass der Copycat Gründer das Konzept zur Umsetzung unmittelbar aus seinen Beobachtungen ableiten kann. Verfolgt er darüber hinaus die bisherige Historie des Originals, dann kann der Initiator eines kopierten Geschäftskonzeptes sogar die anstehenden Entwicklungsschritte sehr genau vorausplanen. Hinzu kommt, dass im Rahmen von öffentlichen Bilanzen und Geschäftsberichten in der Regel Zahlen und Daten zur Unternehmensentwicklung bereitstehen, die für die Erstellung des eigenen Businessplans eingesetzt werden können.

Das bekannte und renommierte Online-Magazin INTERNETHANDEL möchte seine Leser für Copycat Gründungen interessieren und hat sich daher in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 109, November 2012) ausführlich mit diesem spannenden Thema beschäftigt. Im Rahmen einer umfangreichen Titelstory erhalten Existenzgründer und angehende Unternehmer nicht nur einen tiefen Einblick in die Geschichte und Gegenwart von Copycats, sondern erlernen auch, wie sie kopierte Geschäftsideen auf den ersten Blick erkennen können. Sie werden mit den entscheidenden Vorteilen dieser Gründungsstruktur im Detail bekannt gemacht, lernen viele prominente Beispiele von Copycats kennen und erfahren Schritt für Schritt, wie sie vorgehen sollten, wenn sie selber Gründer eines geklonten Business-Modells werden wollen.

Dies ist ein Gastbeitrag von Sebastian Huke, INTERNETHANDEL Web Trend Media.

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