Geld verdienen durch Bloggen – Blog einrichten + bewerben

Wer einen Blog betreibt, möchte auch Besucher begrüßen dürfen, die seine Einträge (Posts) lesen. Bei der Unmenge vorhandener Blogs ist es gar nicht so einfach Besucher für den eigenen Blog zu gewinnen.

Deshalb sollte schon bei der Einrichtung einiges beachtet werden:

  • Im Dashboard unter Einstellungen – Allgemein einen zum Blogtitel passenden Slogan eintragen.
  • Im Dashboard unter Einstellungen – Privatsphäre:  Sichtbarkeit des Blogs: Ich möchte, dass mein Blog für jeden sichtbar ist, auch für Suchmaschinen (beispielsweise Google, Yahoo oder Technorati) wählen. Gerade bei automatischen Installationen z.B. über CPanel ist dies meistens nicht aktiviert.
  • Im Dashboard unter Einstellungen – Lesen die gewünschte Anzahl der Posts pro Seite und im Feed anpassen (Ich wähle 5 Posts und 15 Feedeinträge). Den Feed auf Kurzfassung stellen, sonst droht doppelter Inhalt (double content), was Suchmaschinen überhaupt nicht mögen.
  • Im Dashboard unter Einstellungen unbedingt die Permalink-Struktur ändern. Ich empfehle “%postname%.html” unter Benutzerdefinierte Struktur einzutragen.

Weiter ist der Einsatz von Plugins zur besseren Kommunikation mit den Suchmaschinen unentbehrlich:

  • Sitemap erstellen: Google XML Sitemaps – sendet automatisch eine neue Sitemap an die Suchmaschinen, sobald sich an deinem Blog etwas verändert.
  • Robtots.txt erstellen: PC Robots.txt – Diese Datei sagt den Suchmaschinen, in welchen Verzeichnissen und Dateien sie suchen dürfen und in welchen nicht.
  • SEO-Plugin: All in One SEO Packverbessert die  Kommunikation mit den Suchmaschinen ungemein. Es gibt auch kostenpflichtige PlugIns, die wohl noch besser arbeiten sollen. Diese habe ich nie getestet und kann daher keine Angaben dazu machen.
  • Ping-PlugIn: MaxBlogPress Ping Optimizer – Ich verwende dieses PlugIn aufgrund seines hervorragenden Rufes im Umgang mit den Pingdiensten. Es verhindert, dass man bei zu viel Änderungen in kurzer Zeit und den dabei entstehenden Pings gesperrt (banned) wird.
  • Broken Link Checker – Überprüft Beiträge auf tote Links und fehlende Bilder und informiert auf dem Dashboard, ob welche gefunden wurden.
  • FeedBurner FeedSmith (über Plugins installieren – Suche zu finden) um seinen Feedburner-Feed einzubinden.

Vergesst auch nicht das bereits standardmäßig installierte Akismet zu aktivieren und euren API-Key (bekommt ihr bei WordPress) einzutragen. Wenn euer Blog bekannter ist, gibt´s Spam-Kommentare ohne Ende. Akismet leistet wirklich hervorragende Arbeit.

Auch eine Statistiklösung ist zu empfehlen, um euren Erfolg messen zu können. Neben Googles Analytics gibt es auch hierfür zahlreiche PlugIns. Ich verwende StatPress Reloaded hierfür.

Nachdem die erweiterte Installation von WordPress gemeistert ist, geht es an die Werbung deines Blogs:

  • Feed bei feedburner.com (gehört zu Google) eintragen, unter Optimieren die Option “SmartFeed” und unter Publizieren die Option “PingShot” aktivieren.
  • Deinen Feed in RSS-Verzeichnisse eintragen – Spitzen-Übersicht bei Blogs-optimieren.de
  • Deinen Blog in die Blogverzeichnisse eintragen – Spitzen-Übersicht bei Blogs-optimieren.de
  • Deinen Blog bei den Bookmark-Diensten und in passende Webverzeichnisse eintragen.
  • In anderen Blogs vernünftige Kommentare abgegeben und bei Homepage die Adresse deines Blogs eintragen.
  • In themenrelevanten Foren posten, die eine Webadresse in der Signatur erlauben. Dabei diese nicht gleich anfangs eintragen, sondern erst einige gute Beiträge posten.
  • Wertvolle Beiträge schreiben und diese über Twitter, Facebook, Yigg, Webnews und anderen verteilen sowie in Artikelverzeichnissen wie artikelweb.de veröffentlichen.

Das Schöne an der Blogwerbung ist, dass sie komplett kostenlos ist. Dafür ist sie enorm zeitaufwendig. Ich kann nur empfehlen von so genannten Eintragsdiensten Abstand zu nehmen. Fast alle guten Verzeichnisse weisen automatische Eintragungen zurück. Hier ist Handarbeit angesagt, da viele Dienste eine einmalige Beschreibung deines Blogs fordern und dich rigoros ablehnen, falls du nur kopierst und ein paar Worte änderst oder ersetzt. Auch bei den RSS-Verzeichnissen solltest du genau auf die Aufnahmebedingen, wie Mindestalter oder Mindestpostanzahl des Blogs achten. sonst war deine Mühe für die Katz.

Am besten du erstellt dir eine Liste, wo die einträgst was du wann machst und kontrollierst später ob deine Einträge auch angenommen wurden (kann bis zu zwei Wochen, bei manchen auch mehr brauchen).

Bestimmte Blogverzeichnisse haben eine Backlinkpflicht, d.h. du musst einen Textlink oder ein Icon des Betreibers auf deinem Blog sichtbar einbinden. Ich habe mich für insgesamt fünf solcher Dienste entschieden. Man sollte es hier nicht übertreiben und seinen Blog mit diesen Links zupflastern. Wähle einfach die für dich beste Lösung indem du bei sehr bekannten oder themenrelevanten Blogs abkupferst.

Ich wünsche dir in jedem Fall viel Erfolg mit deinem Blog!

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