Schnittstellen in Shop-Systemen: Ein wichtiges Entscheidungskriterium

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Die Entscheidung für die optimale Shop-Software fällt vor allem Einsteigern und Anfängern im E-Commerce schwer. Auf welche Funktionen kommt es insbesondere an, welche Eigenschaften sollte die gewählte Lösung haben, ist es besser eine Software zu mieten, zu kaufen oder kostenlos zu nutzen und worauf sollte man achten, damit das System zukunftssicher ist? Ein Aspekt kommt innerhalb des Entscheidungsprozesses leider meist zu kurz: Die Rede ist von den Schnittstellen, die ein Shop-System bietet. Unter Schnittstellen versteht man standardisierte Verbindungen zu anderen Systemen, die genutzt werden können, um betriebsinterne Prozesse optimal zu gestalten. Je nach Anbieter und Ausführung bieten die unterschiedlichen Shop-Systeme am Markt verschiedene dieser Verbindungen. Bei der Entscheidung für eine Shop-Lösung sollte in jedem Fall gründlich darüber nachgedacht werden, welche Schnittstellen für das jeweilige Geschäftsmodell sinnvoll oder sogar unersetzlich sind. Fehlen diese, dann können sie entweder gar nicht oder nur unter erheblichen Kosten nachgerüstet werden.

Viele Shop-Lösungen bieten direkte Schnittstellen zu marktüblichen Warenwirtschafts-Systemen. So besteht von der Bedienungsoberfläche des Shops aus direkter Zugriff auf Lagerbestände und Artikelinformationen. Ist ein Produkt ausverkauft, dann kann es beispielsweise automatisch aus dem Sortiment im Shop entfernt werden. Weitere gängige Schnittstellen sind direkte Verbindungen zu Marktplätzen, Webverzeichnissen und Preissuchmaschinen. Verfügt ein Shop-System über solche Schnittstellen, dann können Produkte per Mausklick automatisch auf weiteren Vertriebskanälen angeboten werden, ohne dass hierbei ein sonderlicher Arbeitsaufwand entsteht. Auch Schnittstellen zu den sozialen Netzen lassen sich sinnvoll in die alltägliche Arbeit des Online-Händlers integrieren. Hier ist es beispielsweise möglich, dass besondere Aktionen oder Angebote automatisch bei Twitter, Facebook oder anderen Netzwerken bekannt gemacht werden. Wer seinen Online-Handel auf der Basis eines DropShipping-Modells plant, der sollte den Schnittstellen seines künftigen Shop-Systems besondere Aufmerksamkeit widmen. Systeme, die in der Lage dazu sind, mit verschiedenen Lieferanten automatisch Bestände abzugleichen und Bestellungen auszutauschen, bieten hier wesentliche Vorteile und reduzieren vor allem den Arbeitsaufwand im Unternehmen. Viele Gründer gehen bei solchen Überlegungen von zu niedrigen Auftragszahlen aus. Diese sind zwar während der ersten Wochen und Monate realistisch, können sich aber im Laufe der Zeit erheblich steigern. Wer dann zeitaufwendige Arbeitsschritte dauerhaft manuell erledigen muss, weil seine Software keine entsprechenden Schnittstellen bietet, muss mit hohen Personalkosten rechnen und gerät gegenüber besser aufgestellten Mitbewerbern schnell in eine nachteilige Position.

Das bekannte Online-Magazin INTERNETHANDEL hat sich in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 106, August 2012) ausführlich mit dem Thema Shop-Systeme für Online-Händler beschäftigt und bietet hiermit vor allem Einsteigern und Anfängern im Bereich E-Commerce eine wertvolle Hilfestellung bei der Entscheidung für das optimale Shopsystem. Der Leser lernt hierzu eine ganze Reihe von Unterscheidungskriterien der einzelnen Systeme am Markt kennen und erfährt, wie er die eigenen Anforderungen professionell analysieren kann. Viele Informationen über die bekanntesten Shop-Systeme helfen aktiv bei einer zukunftssicheren Entscheidung für die bestmögliche Software und tragen so zum langfristigen Erfolg der neuen Marktteilnehmer bei.

Dies ist ein Gastbeitrag von Sebastian Huke, INTERNETHANDEL Web Trend Media.

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