Di. Nov 24th, 2020

Je höher die Conversionrate in einem Online-Shop, desto höher fällt der Umsatz im Verhältnis zur Besucherzahl aus. Die Kennzahl beschreibt nämlich das Verhältnis zwischen Besuchern im Shop und tatsächlichen Einkäufen. Im Durchschnitt bringen es viele Online-Shops lediglich auf eine Conversionrate von ein bis zwei Prozent. Eine konsequente Conversion-Optimierung kann die Quote und damit die Umsätze im Shop deutlich steigern. Erfolgreiche Online-Shops bringen nicht selten fünf oder mehr von 100 Besuchern zum erfolgreichen Absenden des Warenkorbs. Die Praxis zeigt, dass sich eine wirksame Conversion-Optimierung weniger damit beschäftigt, die Kaufquote gezielt zu erhöhen sondern stattdessen die Abbruchquote aktiv zu senken. Für die Abbrüche von Kaufvorgängen sind meist typische Elemente von Shopping-Seiten verantwortlich. Beispiele hierfür sind die Startseite, die Produktkategorieseite oder die Produktdetailseite. Zu den meisten Abbrüchen kommt es allerdings unmittelbar in Zusammenhang mit dem Check-Out Prozess.

Der Check-Out im Online-Handel ist die letzte große Hürde, die von einem Besucher vor einem erfolgreichen Einkauf absolviert werden muss. Und genau hier kommt es zu den meisten Abbrüchen. Grund genug für Shop-Betreiber, dass sie sich im Zusammenhang mit der Conversion-Optimierung vor allem mit dem Check-Out beschäftigen sollten. Grundsätzlich abzuraten ist von einer Pflicht für Kunden, sich vor dem Kauf im Shop registrieren zu müssen. Die hier gewonnenen Daten bringen dem Online-Händler nicht viel, während ein Registrierungszwang in den meisten Fällen zum Abbruch führt. Ist die Kundenregistrierung vom Händler dennoch dringend erwünscht, dann sollte sie lediglich optional und nach dem eigentlichen Einkauf erfolgen. Ein wesentlicher Bestandteil des Check-Out Prozesses ist das Formular, in dem der Kunde seinen Namen, seine Anschrift und seine Mailadresse einträgt und in dem er sich für die Versandform und die gewünschte Zahlungsweise entscheidet. Das Formular sollte dem im Internet gebräuchlichen Aufbau entsprechen und auf Benutzerfreundlichkeit optimiert sein. Dies gilt insbesondere für die angezeigten Texte bei fehlerhaften Eingaben. Diese müssen für den Besucher nicht nur gut sichtbar sondern auch verständlich sein, da er seinen Einkauf ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit abbricht. Checkboxen für die Akzeptanz der AGB oder die Anmeldung für einen Newsletter sollten in keinem Fall von vornherein aktiviert sein. Der Kunde muss während des gesamten Bestellprozesses durchgehend das Gefühl haben, dass er die Kontrolle hat. Hierzu zählt auch die deutliche Anzeige des Kaufpreises, incl. aller Nebenkosten, Gebühren und Versandkosten. Wenn der Käufer seine Bestellung endgültig abgeschickt hat, dann sollte ihm in jedem Fall eine Bestätigungsseite angezeigt werden. So wird er darüber informiert, dass er alles richtig gemacht hat und dass seine Bestellung ab sofort bearbeitet wird.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe (Mai 2011, Nr.91) im Rahmen seiner Titelgeschichte umfassend mit dem Thema Conversion-Optimierung. Interessiere Leser erhalten hier eine gründliche Einführung in das Thema und viele Hintergrundinformationen. Anhand von insgesamt zehn bewährten und erprobten Strategien erfahren engagierte Online-Händler Schritt für Schritt, wo die häufigsten Ursachen für Kaufabbrüche in Online-Shops lauern und erhalten detaillierte und verständliche Informationen darüber, wie man solche Hürden und Barrieren im eigenen Shop entdeckt und verbessert. Die Empfehlungen von INTERNETHANDEL helfen jedem Internet Verkäufer dabei, seine Conversionrate zu optimieren und so Kaufquoten und Umsätze deutlich zu erhöhen.

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