Do. Nov 26th, 2020

Der Handel mit Restposten als Ertrags-Chance im E-Commerce

Wie in allen anderen Handelsbereichen so geht es auch im Online-Handel immer wieder um die Optimierung der erzielbaren Gewinne. Um den Profit beim Verkauf von Produkten zu erhöhen gibt es potenziell drei Möglichkeiten: Die Erhöhung der Verkaufspreise, die aktive Senkung der laufenden Kosten oder die Optimierung der Einkaufspreise. Werden die Abgabepreise von Waren im Online-Handel erhöht, so sinken die Verkaufschancen erheblich. Das Internet bildet einen sehr transparenten Markt und ermöglicht Verbrauchern mit geringem Aufwand einen umfassenden Vergleich von Preisen und Konditionen. Suchmaschinen und insbesondere Preissuchmaschinen unterstützen die User aktiv dabei, die günstigsten Angebote zu entdecken. Eine Senkung der laufenden Kosten ist in jedem Fall dazu geeignet, um die Gewinnquote zu erhöhen. Allerdings arbeiten viele Online-Händler bereits mit sehr effizienten Systemen, so dass die möglichen Einsparungsoptionen eher gering sind. Vor diesem Hintergrund sind die meisten Internet-Händler insbesondere darauf bedacht, möglichst günstig einzukaufen.

Beim Handel mit konventioneller Ware sind einer Reduzierung des Einkaufspreises gewisse Grenzen gesetzt. Ziel des Händlers ist es hier, möglichst nahe am Hersteller oder Erzeuger eines Produktes einzukaufen, um die Preisaufschläge von Großhändlern zu umgehen. Bezieht ein Online-Händler seine Waren dagegen aus Restposten und Sonderposten, dann können die Bezugspreise deutlich unter den Abgabepreisen der Hersteller liegen. Von Restposten und Sonderposten spricht man immer dann, wenn eine Ware aufgrund äußerer Umstände nicht mehr für den regulären Verkauf durch den ursprünglichen Besitzer geeignet ist. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn die Verkaufssaison eines Produktes abgelaufen ist, wenn es im Handel zu Sortimentswechseln kommt, wenn Waren leichte optische Mängel haben oder wenn Waren aus einem Firmenkonkurs heraus verkauft werden. Die Hauptproblematik für Online-Händler die mit Restpostenware handeln besteht darin, rechtzeitig zu erfahren, wenn entsprechende Waren verfügbar sind. Da Restposten meist eher zufällig entstehen, gibt es im Handel mit dieser Art von Produkten kaum Planungssicherheit. Hier ist es nützlich, sich gut mit den möglichen Ursachen für die Entstehung von Sonderposten auszukennen und aktiv Kontakte zu potentiellen Anbietern dieser Waren zu unterhalten.

Um sowohl Einsteigern als auch fortgeschrittenen Online-Händlern eine umfassende Unterstützung beim Aufbau des Handels mit Restposten und Sonderposten zu bieten hat das bekannte Online-Magazin Auktionsideen das Schwerpunkt- und Titelthema seiner aktuellen Ausgabe (Februar 2011, Nr. 88) diesem speziellen Handelszweig gewidmet. Die Leser werden detailliert in die gesamte Thematik eingeführt und erhalten viele praktische Tipps und Hinweise für den eigenen Handel mit Restposten. Hierzu werden zunächst die häufigsten Quellen für Restposten mit ihren spezifischen Eigenschaften vorgestellt. So erfährt man nicht nur, auf welche Weise reguläre Ware zum Sonderposten wird sondern auch, auf was man bei den jeweiligen Bezugsquellen besonders achten sollte. Darüber hinaus werden die rechtlichen Vorschriften für den Handel mit Restposten und Sonderposten umfassend erläutert. Diese unterscheiden sich zwischen Anbieter und Wiederverkäufer in erheblichem Maße vom allgemeinen Handelsrecht in Deutschland und müssen von interessierten Händlern unbedingt beachtet und berücksichtigt werden. Wer sich dafür interessiert, den Handel mit Rest- und Sonderposten per Internet aufzunehmen, der entdeckt bei Auktionsideen ein breit gefächertes Angebot an Informationen, das den Einstieg erheblich erleichtert.

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