Di. Nov 24th, 2020

Die Geschäftsanbahnung in Europa: Einkauf und Verkauf im eCommerce

Wer den Einkauf und den Verkauf seiner Produkte konsequent auf die Mitgliedsstaaten der EU ausdehnen will, der benötigt hierzu unter anderem tragfähige, vertrauenswürdige und seriöse Geschäftsbeziehungen in ganz Europa. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn attraktive Waren grenzüberschreitend in anderen EU Ländern eingekauft werden sollen. Hierzu benötigt man Kontakte zu Herstellern, Importeuren und Großhändlern und aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren ist die Anbahnung nicht immer ganz einfach. Während man innerhalb Deutschlands einfach zum Telefonhörer greift oder eine Email an ein interessantes Unternehmen sendet, muss man zur Kontaktaufnahme mit ausländischen Unternehmen in einer fremden Sprache kommunizieren. Und bevor man einen potenziellen Lieferanten überhaupt kontaktieren kann, muss man im jeweiligen Zielland in Bezug auf interessante Partner erst einmal fündig werden. Sprachhemmungen und Berührungsängste herrschen hier bei vielen Online-Händlern vor und verhindern, dass sie ihre Aktivitäten in Sachen Einkauf und Verkauf konsequent auf Europa ausrichten.

Grundsätzlich gilt, dass sich innerhalb der Europäischen Union zwischen Geschäftsleuten die englische Sprache weitgehend durchgesetzt hat. Wer hier als Händler unwillkürlich zurückweicht und sich dieser Aufgabe zunächst nicht gewachsen fühlt, der sollte sich klar machen, dass diese Sprache in der Regel auch für sein Gegenüber eine Fremdsprache ist. Der Wunsch, den Einkauf und den Verkauf allmählich auf die EU Mitgliedsstaaten auszudehnen bietet einen guten und passenden Anlass, eingerostete oder ohnehin unzureichende Englischkenntnisse einmal konsequent aufzupolieren. Hierzu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Moderne Lernsysteme für den PC bieten sich vor allem dann an, wenn der Unternehmer zunächst seine eigenen Sprachkenntnisse verbessern will. Ergänzend oder Alternativ kommen hier auch Kurse bei den Volkshochschulen oder bei speziellen Sprachinstituten in Frage. Viele Sprachschulen bieten ihren Kunden mittlerweile auch an, Lehrer direkt in das jeweilige Unternehmen zu entsenden. Der gemeinsame Englischunterricht aller Mitarbeiter im Team macht das Unternehmen nicht nur fit für den Außenhandel sondern bringt auch viel Spaß und steigert das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Teamfähigkeit. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter können Unternehmer auch gezielt auf vorhandene Sprachkenntnisse achten. Zeichnet sich innerhalb der täglichen Arbeit ab, dass ein bestimmtes Land besonders wichtig für den Außenhandel des Unternehmens ist, dann sollte ein Mitarbeiter eingestellt werden, der aus diesem Land stammt. So lassen sich nicht nur sprachliche Barrieren sondern auch kulturelle Unterschiede überwinden. Insgesamt bildet eine gemeinsame Sprache eine wichtige Voraussetzung für den Einkauf und den Verkauf in ganz Europa. Wenn es um die Recherche nach interessanten Unternehmen im Ausland geht, dann können neben speziellen Lieferanten-Verzeichnissen im Web auch die Google Sprach- und Übersetzungstools sehr nützlich sein. Sie stellen den Inhalt fremder Webseiten in der eigenen Sprache dar und ermöglichen so eine erste Orientierung über Produkte, Angebote und Leistungen potenzieller Partner im Ausland.

Um mehr Online-Händler fit für die Herausforderungen Europas zu machen, beschäftigt sich das bekannte Online-Magazin INTERNETHANDEL in seiner aktuellen Ausgabe (August 2011, Nr. 94) intensiv und umfassend mit dem Thema „Europaweiter Einkauf und Verkauf: Chancen, Barrieren und Lösungen für Online-Händler“. Die Leser werden hierzu zunächst in die überzeugenden Vorteile von Einkauf und Verkauf in der EU eingeführt. Anschließend nennen die Redakteure von INTERNETHANDEL die häufigsten Barrieren und Probleme bei der Internationalisierung von Handels-Unternehmen und stellen danach erprobte und bewährte Lösungsansätze zur Verfügung, mit denen jeder interessierte Online-Händler seinen Geschäftsbereich Schritt für Schritt auf die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ausdehnen kann.

Über INTERNETHANDEL:
Das Fachmagazin INTERNETHANDEL berichtet seit 2003 über den Online-Handel und über erfolgreiche Geschäftsideen im Internet. Interviews mit Unternehmern, Praxistipps von Experten, Berichte über nützliche Software sowie aktuelle Studien und Berichterstattungen bilden den redaktionellen Bereich des Magazins und bieten eine umfassende Unterstützung für Existenzgründer und erfahrene Unternehmer. Die Internetseite von INTERNETHANDEL enthält aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Online-Handel und berichtet über erfolgreiche Neugründungen. Ein wöchentlicher Newsletter kann kostenlos abonniert werden.

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